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  • Maultaschen mit Saibling-füllung

Maultaschen mit Saibling-füllung

Fischrezept mit Zutaten

Maultaschen

  • 200 Gramm Mehl (Typ 00, ersatzweise Typ 405)
  • 2 Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz

Füllung

  • 500 Gramm Spinat
  • 400 Gramm geräucherter Saibling (alternativ: Forelle oder Felchen)
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Mandelmus
  • 2 EL geröstete Mandeln
  • 1 Ei, Salz, Pfeffer

Für das Mandel-Pesto „Genovese“ und die Schmelzzwiebeln:

  • 3 Zwiebeln
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 Gramm
  • Mandelplättchen
  • 50 Gramm Parmesan
  • 30 ml Olivenöl
  • Salz, etwas Butterschmalz

Zubereitung des Fischrezepts

Heute widmen wir uns mal einer Nudelspezialität aus dem Schwäbischen, die natürlich auch dem mecklenburgischen Gaumen mundet. Denn wir verbinden Maultaschen mit unserem heimischen Saibling und servieren dieses Gericht mit Schmelzzwiebeln und Mandel-Pesto Genovese. Die Maultaschen kann man sehr schön vorbereiten und natürlich auch einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt verwenden. In unserem Fall wandern die Maultaschen mit Saiblingfüllung aber auf den Teller zum Direktverzehr.

Für den Teig der Maultaschen benötigen wir 200 Gramm Mehl, zwei Eier, zwei Esslöffel Olivenöl und eine Prise Salz. Alternativ kann man auch 75 Gramm Mehl durch Grieß ersetzen. Hieraus kneten wir einen schönen glatten Teig und legen ihn, abgedeckt mit Frischhaltefolie, für gut 60 Minuten in den Kühlschrank.
In dieser Zeit können wir uns bereits der späteren Füllung widmen. Hierfür wird ein halbes Kilogramm frischer Spinat ordentlich gewaschen und schließlich für drei Minuten im Salzwasser balanciert und dann im Eiswasser abgeschreckt. Während der Spinat abtropft, können wir zwei Schalotten schälen und in feine Stückchen hacken. Auch von den gerösteten Mandeln zerkleinern wir zwei Esslöffel in kleine Stückchen. Wer frische trockene Mandeln hat, kann sie auch selbst in einer Pfanne goldbraun anrösten. Von dem geräucherten Saibling, wer lieber Forelle mag – kein Problem, schneiden wir etwa 400 Gramm in kleine mundgerechte Stücke. Gleiches machen wir mit dem Spinat. Nun geben wir das Geschnippelte gemeinsam in eine Schüssel und vermengen es mit einem Esslöffel Mandelmus. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen – aber dran denken: Der Fisch ist bereits gewürzt. Somit hätten wir die Füllung für unsere Maultaschen fertig.

Zeit für das Pesto: Hierfür einfach 50 Gramm Mandelplättchen in einer trockenen Pfanne rösten und eine Knoblauchzehe kleinhacken. Vom Parmesan benötigen wir etwa 50 Gramm fein gerieben. Mit einem Stabmixer pürieren wir schließlich die Mandeln, den Knoblauch, Parmesan, Basilikum und 30 Milliliter Olivenöl und schmecken alles mit Salz ab. Im Anschluss können wir drei Zwiebeln schälen, in dünne Ringe schneiden und in Butterschmalz goldbraun anschwitzen.

Wir kommen zum großen Finale und holen unseren Teig aus dem Kühlschrank. Mit einem Nudelholz (oder mit einem großen Einweckglas geht es auch) rollen wir große Bahnen aus. Diese Teigabschnitte sollten etwa eine Fläche von 10 x 20 cm haben. Bis auf einen Rand von einem Zentimeter bestreichen wir den Maultaschenteig mit unserer Füllung. Ein geschlagenes Ei dient uns als Kleber und wir können die Maultauschen zusammenrollen und die Enden schön zusammendrücken. Nun in siedendem Salzwasser für circa zwei bis drei Minuten köcheln lassen. Im Anschluss werden die Maultaschen schließlich goldbraun mit etwas Butterschmalz in einer Pfanne gebraten.

Nun nur noch mit den angeschwitzten Zwiebeln und dem Mandel-Pesto Genovese servieren. Als Bonus darf es natürlich noch ein Schuss Olivenöl und etwas Parmesanabrieb sein. Wie immer wünschen wir einen guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren.

Wir danken für das Rezept: Uwe Spitzmüller

Kategorien: Food Blog, Rezepte

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